Die unscheinbare Schale der Dicken Bohne täuscht! Darunter verbirgt sich nämlich eine Delikatesse: zarte und köstliche hellgrüne Kerne. Dicke Bohnen haben viele Namen: Puffbohne, Saubohne,
Pferdebohne oder Ackerbohne. Bei allen Varianten führt der Name allerdings botanisch gesehen in die Irre: In Wahrheit sind Dicke Bohnen gar keine Bohnenart, sondern gehören zu den
Wicken!
Ganz klassisch kann man aus den geschälten Dicken Bohnen einen deftigen Eintopf machen. Man kann die angenehm süßlich nussigen und sehr zarten Kerne aber auch kurz in Butter schwenken oder
blanchieren. Dann machen sie im Salat oder als Beilage eine gute Figur. Sogar Hummus lässt sich daraus zaubern! Zum Erntebeginn Ende Mai oder Juni kann man die feine Haut um die Kerne
mitessen.
In Frankreich sind sie als Fèves heiß begehrt und feiern auch bei uns ein Comeback als regionaler Eiweißlieferant, der den Boden verlässlich mit Stickstoff versorgt. Mit vielen Vitaminen
und Mineralstoffen punkten sie neben dem hohen Eiweißgehalt für die menschliche Ernährung.
Zur Zeit findet ihr die Dicken Bohnen der Sorte ‘Aquadulce’ bei uns, die unter dem Namen ‘(Riesen-)Aguadulce’ sogar auf der Roten Liste Nutzpflanzen steht. Daher darf sie auch das
@prospecierara_deutschland Gütesiegel tragen!