Gemüseanbau

Unser Gemüse wächst im Rahmen einer vielfältigen landwirtschaftlichen Fruchtfolge und somit in einem nachhaltigen Kreislauf gesund und ohne direkte Düngung. Im Gegensatz zum konventionellen Gemüsebau, der mit chemisch hergestellten Dünge- und Spritzmitteln Erträge sicherstellt, versorgen wir die Pflanzen über natürliche Lebens- und Umsetzungsprozesse im Boden, die zuvor durch Fruchtfolge, Gründüngungsmaßnahmen, Stallmist und eine sorgfältige Bodenbearbeitung gefördert wurden. Dass diese Art der Pflanzenernährung ihre Auswirkungen auf Gesundheit, Bioverfügbarkeit und Geschmack der Lebensmittel hat, können Sie selbst bei unserem Gemüse erfahren.

Konventionell erzeugtes Gemüse weist nur selten den intensiven Geschmack ökologisch erzeugter Ware auf. Zudem enthalten die Zellen der konventionellen Pflanzen wesentlich mehr Wasser, so dass nach dem Kochen von z.B. einem großen Kohlkopf nur noch wenig bleibt. Bei sorgfältig angebautem ökologischen Gemüse müssen Sie in aller Regel aufpassen, dass es nicht anbrennt, so wenig Wasser enthalten die Zellen. Auch die natürliche Lagerfähigkeit ist dadurch für gewöhnlich erheblich besser. Diese feste Zellstruktur ist es auch, die den Pflanzen höhere Widerstandskraft verleiht, weswegen erheblicher Schädlings- oder Pilzbefall an ökologischen Erzeugnissen selten vorkommt und aus diesem Grund auch nicht chemisch bekämpft werden muss. Die Beikrautregulierung erfolgt zum größten Teil mit Traktor und Hacke. Aber ganz ohne Handarbeit geht es auch nicht, das Jäten der Möhren beispielsweise ist unverzichtbar.

Auf etwa 3 ha bauen wir folgende Gemüse selbst an:
Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Kürbis, Zuchini, Steckrüben, Sellerie, Möhren, Rote Bete, Pastinaken, Petersilienwurzel und Zwiebeln. Jedes Jahr stellen wir erneut fest, dass es in unserer ackerbaulich recht kargen und hügeligen Landschaft durchaus möglich, ist Gemüse anzubauen. Wir nennen es unser "Berglandgemüse".