Philosophie

Unsere Landwirtschaft basiert auf dem Grundgedanken der Kreislaufwirtschaft. Unser Ziel ist es, so zu wirtschaften, dass die Generationen nach uns die Felder und Wiesen problemlos weiter nutzen können. Nachhaltigkeit ist unser oberstes Ziel, auf das wir alle Maßnahmen in unserer Landwirtschaft ausrichten. Auch eine artgerechte Tierhaltung ist für uns selbstverständlich. Bei unseren Entscheidungen steht nicht Gewinnmaximierung im Mittelpunkt, sondern die Nachhaltigkeit, das Tierwohl und der Naturschutz.

Ziel unserer Tierhaltung ist es, keine Konkurrenz zur menschlichen Ernährung entstehen zu lassen, sondern eine sinnvolle Ergänzung zu schaffen. So füttern wir beispielsweise unseren Kühen nur Gras, das wir Menschen nicht verwerten können. Getreide oder anderes Schrot kommt nicht zum Einsatz. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass es für Rinder gesünder ist, nur Gras zu fressen, denn dafür ist ihr Verdauungstrakt als Wiederkäuer ausgerichtet. Unsere Schweine füttern wir mit Ausputzgetreide, das beim Reinigen anfällt und nicht verbacken werden kann, weiterhin mit Ausschusskartoffeln und Lupinen, die wir selbst erzeugen. Unsere Hühner leben in Mobilställen. Nur so kann den Tieren in der Vegetationszeit immer frisches Gras zur Verfügung stehen, was bei festen Ställen und Ausläufen auf Dauer nicht möglich wäre.

Unsere Äcker bewirtschaften wir mit einer weiten Fruchtfolge, die für Artenreichtum und Vielfalt in der Landschaft sorgt und somit einen Beitrag zum Naturschutz und einer attraktiven Kulturlandschaft leistet. In unseren Getreidebeständen findet man Kornblumen, Kamille, Klatschmohn und viele weitere Beikräuter und dies ist auch so gewollt. Natürlich dürfen die Beikräuter nicht zum Bestandsbildner werden und somit eine Ernte verhindern. Dies erreichen wir durch eine ausgeklügelte, individuelle Fruchtfolge, Bodenbearbeitung und durch das Wissen um die spezifischen Ansprüche der einzelnen Pflanzen an Boden, Klima und Nährstoffe. Wir verzichten generell auf synthetische Pestizide und leichtlösliche Stickstoffdünger. Auch organische Stickstoffdünger, wie Haarmehlpelletts, kommen bei uns nicht zum Einsatz. Wir düngen ausschließlich mit Stallmist und Kalk. Unsere Landwirtschaft soll Mensch und Natur dienen und uns auf lange Sicht sinnvoll und gesund ernähren.